Vorwort
Der Kegelverein Union Raiffeisen Mank hat in seinem fast 50-jährigen Bestehen viel erreicht. Es ist in sportlicher Hinsicht als auch im gesellschaftlichen Bereich gelungen, zu einem wesentlichen Bestandteil des österreichischen Kegelsports aber auch des Manker Vereinslebens zu werden. Es ist gelungen, Kegeln in unserer Region attraktiv zu machen. Die tolle Sportkegelanlage lädt dazu ein. Dabei liegt dem Verein nicht nur Sportkegeln am Herzen. Mit zahlreichen Veranstaltungen wird versucht, auch den Hobbykeglerinnen und –keglern genügend Möglichkeit zu bieten, Kegeln als echten Freizeitsport zu entdecken
Dies Chronik zeigt den Werdegang unseres Vereines auf. Ich hoffe, dass sich unsere Gäste auch weiterhin bei uns wohl fühlen und wünschen ihnen viel Freude, Spaß und Erfolg auf unserer Kegelbahn - und natürlich auf unserer Homepage.
Gernot Sandler , Obmann
Von der Idee zum VereinMitte der 70er Jahre haben einige junge Männer aus St. Leonhard/Forst, Ruprechtshofen und Umgebung den Entschluss gefasst, mehr aus ihrem Hobby Kegeln zu machen. Die Rahmenbedingungen waren damals nicht einfach. Letztendlich ist es gelungen, die Kegelbahn im Gasthaus Zichtl in Mank als Heimstätte zu organisieren. Die Gründungsversammlung des „KV Leru Mank“ fand am 9. Juli 1976 statt. Gründungsobmann war der St. Leonharder Karl Baumgartner aus. Im Jahr 1979 trat der Verein der Union bei. Der Vereinsname wurde auf „KV Union Raika Mank“ geändert.Erste ErfolgeIn den ersten Jahren nach der Gründung konnten sich die Spieler ständig steigern. Der erste Aufstieg in die Regionalliga West wurde in der Saison 1979/80 geschafft. Im Jahr darauf gelang der Meistertitel und somit der Durchmarsch in die B-Liga West. Aus den ursprünglich acht Spielern wurden inzwischen vierzehn. In der Saison 1982/83 war es möglich, eine zweite Herrenmannschaft einzusetzen. In der laufenden Meisterschaft und in zahlreichen ÖSKB- und UNION-Bewerben konnten die Leistungen stets gesteigert und wichtige Erfahrungen gesammelt werden.Harte Zeiten – auf WanderschaftAls Ende 1984 der Gastwirt Anton Zichtl sein Lokal für immer zusperrte, kamen die wohl schwierigsten Zeiten auf den Verein zu. Die Überlegungen schwankten zwischen totaler Vereinsauflösung und dem Willen zum Durchhalten. Der „harte Kern“ der Mitglieder entschied sich zum Glück für das Weitermachen. Die verbliebenen acht Spieler spielten die nächste Zeit nur auswärts auf den Bahnen des BSV Glanzstoff St. Pölten. Ohne das Angebot der St. Pöltner Kegelfreunde und deren Unterstützung, aber auch ohne den Willen und die Begeisterung der Mitglieder für den Kegelsport und den Fortbestand des Vereins gäbe es den Kegelverein heute sicher nicht mehr.Im Herbst 1986 wurde für den Manker Verein mit den Kegelbahnen im Berglandhof in Kendl eine neue Heimstätte gefunden. Es ging wieder aufwärts. Einzelne Spieler aus dem Raum Erlauf, Pöchlarn und Bergland kamen dazu. Zwei Jahre danach wurde wiederum eine zweite Mannschaft gegründet. Und sportlich ging es auch wieder aufwärts. Die erste Mannschaft spielte in der A-Liga, die zweite Mannschaft stieg in die Regionalliga auf.Die ersten neuen BahnenDie Idee einer eigenen Kegelbahn in Mank wurde in den „Wanderjahren“ nie aus den Augen gelassen. Im Jahr 1990 stellte die Stadtgemeinde Mank dem Verein das Angebot, im Kellergeschoß der neuen Zentralsportanlage Kegelbahnen einzurichten. Das Material für die Errichtung der Bahnanlage wurde von der Stadtgemeinde zur Verfügung gestellt. Die komplette Arbeitsleistung und die Einrichtung des Schankbereichs sowie die Finanzierung der Kegelbahnen musste der Verein beisteuern. Trotz des hohen finanziellen Risikos und der Ungewissheit, ob sich das alles ausgeht, entschied der Vereinsvorstand für diesen entscheidenden Schritt. Nach Abschluss der Verhandlungen ging es ans Werk. Jede freie Minute wurde in den Ausbau der Kegelbahnen gesteckt und alles lief nach Plan.Die erste Kugel wurde Anfang November 1990 gespielt. Kurze Zeit später startete das erste Meisterschaftsspiel. Die offizielle Eröffnung erfolgte am 3. Februar 1991.Die ErfolgsleiterDanach ging es steil bergauf. Der Zustrom zum Verein war groß. In der Saison 1993/94 konnte eine dritte Herrenmannschaft gebildet werden und im gleichen Jahr wurde erstmals eine Damenmannschaft gegründet. Die Damen waren es dann auch, die den bis dahin größten Mannschaftserfolg landeten. Nach dem Aufstieg in die NÖ-Landesliga gelang im Jahr 1995 der Aufstieg in die Damen-Bundesliga, wo die Mankerinnen zwei Saisonen lang mit den besten Keglerinnen Österreichs spielten.Die Herren schafften bald darauf den Aufstieg in die Landesliga, wo nach 3 Jahren der Titel und somit der weitere Schritt in die 2. Bundesliga Nord gelang.In den weiteren Jahren gab s immer wieder tolle Mannschaftsleistungen und Einzelerfolge. Sieg im NÖ-Mannschaftscup der Herren und Teilnahme am Österreich-Cup, Einberufungen in Landes- und Bundesauswahlen. Ein besonderes Anliegen war und ist dem Verein immer die Nachwuchsarbeit, die im Kegelsport allgemein eher schwierig ist. Dennoch ist es immer wieder gelungen, talentierte Keglerinnen und Kegler zu fördern. Einberufungen in Nachwuchs-Nationalmannschaften und zur U18-Weltmeisterschaft, aber auch Titel bei Landes- und Staatsmeisterschaften zeugen von der guten Vereinsarbeit.AktuellesMit dem Neubau der Fußballanlage und dem Auszug des USC Mank wurde das bestehende Vereinshaus in den Jahren 2013 – 2014 ebenfalls renoviert und neu gestaltet. Ein zweites Mal wurden unzählige Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder und viel Geld investiert, um die Kegelbahnen zu modernisieren. Die Bahnen wurden auf sogenannte Plattenbahnen umgebaut, Besucher- und Schankraum wurden neu gestaltet, der Eingangsbereich wurde separiert und sehr einladend gestaltet. Es ist gelungen, sowohl das ganze Gebäude als auch die Kegelbahnen so zu gestalten, dass der Bestand wiederum für die nächsten Jahrzehnte gesichert ist. Der KV Union Raiffeisen Mank hat somit eine tolle Heimstätte, auf der sich Publikum und Gäste gut betreut und sehr wohl fühlen.Sportlich betrachtet hat sich der neuerliche Umbau jedenfalls ausgezahlt. Die erste Herrenmannschaft spielte vier Saisonen in der zweithöchste Liga Österreichs, der Bundesliga Ost. Derzeit spielt unsere erste Herrenmannschaft in der NÖ Landesliga. Die weiteren zwei Herrenteams gehen in der A-Liga West, der B-Liga West in die Meisterschaft. Die Damenmannschaft spielt nach dem Erfolg in der Relegation drei Jahre lang in der zweithöchsten Liga Österreichs, in der Damen Bundesliga. Mussten leider wegen Spielerinnenmangels absteigen und spielten danach in der Herren C-Liga West. Gleich im ersten Jahr in der Herrenliga wurden unsere Damen Meister in der C-Liga West und spielen derzeit in die B-Liga West .Gut HolzGernot Sandler
Veranstaltungen
Neben dem Meisterschaftsbetrieb versuchen wir, durch Veranstaltungen den Spaß und die Freude am Kegeln zu verbreiten. Kegeltermine der Manker und umliegenden Schulen, Kegeln im Rahmen des Manker Ferienspiels oder der "Gesunden Gemeinde" helfen, unseren Sport für immer mehr Personen, vor allem für junge Menschen, interessant zu machen.
Folgende Veranstaltungen werden von uns regelmäßig organisiert:
o Meisterschaftsbetrieb mit teilweise 6 Mannschafteno ÖSKB Landesmeisterschafteno ÖSKB Future Leagueo UNION Bezirksmeisterschaft Melk-Scheibbso UNION Landesmeisterschafto UNION Bundesmeisterschafto AKNÖ Bezirksmeisterschaft Melk-Scheibbso Manker Kegelcupo KrampuskegelnDankeschön
Was wäre unser Verein
· ohne den Einsatz der aktiven Mitglieder
· ohne den Einsatz der Funktionäre
· ohne die Unterstützung von Sponsoren und Gönnern
· ohne die Unterstützung von vielen sonstigen fleissigen Händen
· aber auch ohne unser treues Stammpuplikum ?
Wir sind uns der Bedeutung alle oben angeführten Personen sehr bewusst und sagen an alle, die einen Beitrag zum Erfolg unseres Vereines leisten, ein Herzliches Dankeschön !